Prag unterkunft in der Nähe von Kreuzherrenkirche Prag
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Kreuzherrenkirche Prag
Die Kreuzherrenkirche (auch Kirche des Hl. Franziskus von Assisi oder „St.-Franziskus-Seraphinus-Kirche“; tschechisch „Kostel svatého Františka z Assisi“ oder „Kostel sv. Františka Serafínského“) ist ein Kirchengebäude in der tschechischen Hauptstadt Prag und gehört zur Prager Altstadt. Die Kirche befindet sich am rechten Ufer der Moldau an der Ostseite der Karlsbrücke am Křižovniské náměstí (Kreuzherrenplatz).
Die Kreuzherrenkirche (auch Kirche des Hl. Franziskus von Assisi oder „St.-Franziskus-Seraphinus-Kirche“; tschechisch „Kostel svatého Františka z Assisi“ oder „Kostel sv. Františka Serafínského“) ist ein Kirchengebäude in der tschechischen Hauptstadt Prag und gehört zur Prager Altstadt. Die Kirche befindet sich am rechten Ufer der Moldau an der Ostseite der Karlsbrücke am Křižovniské náměstí (Kreuzherrenplatz).
Gotischer Bau
Die Prager Kreuzherrenkirche geht auf die Hl. Agnes von Böhmen zurück. Sie gründete 1252 den Orden der Kreuzherren mit dem Roten Stern, für den sie am Brückentor der damaligen Judith-Brücke ein Hospital mit einer Heilig-Geist-Kirche errichtete. Ihr Bruder, der böhmische König Wenzel I., übertrug den Kreuzherren 1253 im Gegenzug zum Recht, Brücken- und Wegezoll zu erheben, die Bewachung und Instandhaltung der Brücke. Diese Pflichten und Privilegien erloschen im 14. Jahrhundert mit dem Bau der Karlsbrücke (aus Sandstein der Steinbrüche der Kreuzherren bei Hloubětín).
Die heutige Kreuzherrenkirche steht an der Stelle der gotischen Anlage, zu der Agnes von Böhmen 1252 den Grundstein legte. Die nur 10 m lange und - mit Seitenschiffen - 12,5 m breite Kirche hatte einen fünfseitigen Abschluss und war mit ihrem Presbyterium ostwärts ausgerichtet. Der südliche Seiteneingang dieser ursprünglichen Kirche ist als Torso erhalten. Die Originalgestalt der Kirche ist im Brevier des Großmeisters LewListe der Großmeister des Ordens der Kreuzherren mit dem roten Stern (1356) sowie auf einer Prozessionsmonstranz des Großmeisters Nikolaus Puchner erhalten.















