Prag unterkunft in der Nähe von Spanische Synagoge
Apartmany Prague Properties ist 80 m von Spanische Synagoge entfernt.
Capital Apartments Josefov ist 90 m von Spanische Synagoge entfernt.
Apartmán Dušní ist 160 m von Spanische Synagoge entfernt.
Rezidence Dlouhá 17 ist 200 m von Spanische Synagoge entfernt.
Machen Sie aus Ihrem nächsten Besuch in Prag eine unvergessliche Erfahrung im Hotel Antik. Mit einer erstklassigen Lage am Altstädter Ring bietet das Hotel Antik 4-Sterne Unterkunft im Zentrum von Prag. Gäste können die romantischsten Sehenswürdigkeiten besuchen, da dieses hübsche Hotel ideal in Fußnähe zu der beeindruckenden mittelalterlichen astronomischen Uhr und der Karlsbrücke liegt. Außerdem liegt das Antik Hotel in unmittelbarer Nähe zu chicen Cafés und trendigen Restaurants.
Hotel Antik ist 220 m von Spanische Synagoge entfernt.
Hotel Mysterius Carnival ist 230 m von Spanische Synagoge entfernt.
Anzeigen 1 - 12 / 599
Spanische Synagoge
Die Spanische Synagoge (tschechisch Španělská synagoga) ist eine profanierte Synagoge im Stadtteil Josefstadt in Prag. Sie wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im maurischen Stil erbaut und liegt in der Straße Vězenská 1.
Die Spanische Synagoge (tschechisch Španělská synagoga) ist eine profanierte Synagoge im Stadtteil Josefstadt in Prag. Sie wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im maurischen Stil erbaut und liegt in der Straße Vězenská 1.
Geschichte
Die Spanische Synagoge ist das jüngste Gotteshaus auf dem Gebiet der ehemaligen Prager Judenstadt. Sie steht an Stelle der ältesten nicht mehr erhaltenen Synagoge Prags, der Altschul. Sie gehörte zu einem kleinen, vom eigentlichen Judenviertel abgetrennten Gebiet. 1389 wurde die Altschul bei einem Aufstand gegen die Juden zerstört aber wieder aufgebaut. 1516 brannte sie wieder nieder und wurde 1603 und 1622 umgebaut. 1745–49, als die Juden aus Prag vertrieben wurden, wurde sie wiederum verwüstet und dann 1750 auf Kosten von Israel Frankl Spira erneuert.
1837 wurde die Altschul die erste reformierte Synagoge Prags, in der auch mit synagogaler Musikpflege begonnen wurde. In dieser Zeit wirkten bedeutende Prediger an der Altschul, vor allem Leopold Zunz oder Michael Sachs. Rabbiner war von 1846 bis 1868 Saul Isak Kaempf. Der tschechische Komponist František Škroup, der selbst kein Jude war, wirkte von 1836 bis 1845 an der Synagoge, um die synagogale Musik zu fördern und zu entwickeln.
Der Verein des reformierten Gottesdienstes ließ die Altschul neugotisch umgestalten. Da aber diese Veränderungen dem zunehmenden Interesse nicht genügten, wurde die Altschul 1867 abgerissen. Die an ihrer Stelle nach dem Vorbild des Wiener Leopoldstädter Tempels errichtete Spanische Synagoge war bereits 1868 benutzbar. Der Architekt Ignaz Ullmann liefertedie Baupläne, die Innenkonstruktionen stammten von Josef Niklas. 1882/3 wurde die Synagoge durch Antonin Baum und Bedřich Münzberger mit reichem ornamentalem Schmuck im maurischen Stil ausgestattet. Wegen dieses Baustils wurde sie nunmehr Spanische Synagoge genannt, und nicht, wie man auch annehmen könnte, weil es sich um eine Synagoge sephardischer Juden gehandelt hätte.
1941 wurden die Gottesdienste hier eingestellt und das Gebäude diente als Lager für Gegenstände aus enteignetem jüdischen Besitz. Seit 1955 wurde es vom Jüdischen Museum verwaltet, das 1960–1982 eine Ausstellung mit synagogalen Textilien hier zeigte. 1994 gelangte es wieder in den Besitz der jüdischen Gemeinde und wurde danach umfassend restauriert. Seit 1998 ist hier eine ständige Exposition über die neuere jüdische Geschichte in Böhmen und Mähren zu sehen. Daneben finden auch Konzerte und jüdische Feste in der Spanischen Synagoge statt.











