Prag unterkunft in der Nähe von Vysehrad
Hotel Amadeus ist 160 m von Vysehrad entfernt.
Prag Appartements Vysehrad bietet komfortable Unterkunft in Prag und befindet sich in einer ruhigen Strasse in der Nähe der uralten Festung Vysehrad, nur 5 Min. mit der Tram von der Prag Zentrum entfernt. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind von hier schnell zu Fuss oder mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Die Prag Unterkunft ist nicht nur für einzelne Reisende, sondern auch für Familien mit Kindern sowie Geschäftsreisende geeignet. Haustiere sind willkommen bei uns. Wir bieten Ihnen komfortable Hotelzimmer in einem historischen Haus, das am Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Apartments Vysehrad ist 360 m von Vysehrad entfernt.
Hotel INOS ist 500 m von Vysehrad entfernt.
BETA PENSION ist 610 m von Vysehrad entfernt.
Hotel Corinthia Towers ist moderne luxuriöse 4-Sterne Prag Hotel bekannt fur seine Qualität, Stil und maximale Pflege um seine Gäste und bietet luxuriöse Unerkunft in Prag. Hotel Corintia Towers bietet 544 Suiten auf den 24 Stöcke. 17 Appartments Typ Junior, 12 Appartments Typ Executive, 9 Standards Appartments und ein Präsidentsappartment. 5 Stockwerke für Nichtraucher. Zimmer mit Einrichtung für korperlich Behinderte.
Grundlegene Information
Hotel Corinthia Towers ist moderne luxuriöse 4-Sterne Prag Hotel bekannt fur seine Qualität, Stil und maximale Pflege um seine Gäste und bietet luxuriöse Unerkunft in Prag.
Zimmer
Hotel Corintia Towers bietet 544 Suiten auf den 24 Stöcke. 17 Appartments Typ Junior, 12 Appartments Typ Executive, 9 Standards Appartments und ein Präsidentsappartment. 5 Stockwerke für Nichtraucher. Zimmer mit Einrichtung für korperlich Behinderte.
Hotel Corinthia Towers - Zimmer Typ SUPERIOR:
Alle Zimmer sind klimatisiert und mit einem Rauchdetektoren ausgestattet. Zur Ausstattung der Zimmern gehört ein Radio, ein Wecker, Safe, Minibar, Telefon mit direkter Wahl und Datenanschluß für das Computer (Konektor RJ11). Das Bad ist mit einem Haartrockner ausgestattet. Interaktiver Fernsehersystem ermöglicht das Wecken, die Kontrolle des aktuellen Stands der Hotelrechnung, Satelitstationnen und Pay TV. Nach Wunsch kann Business Centre Fax, Drucker oder Computer vermieten werden.
Hotel Corinthia Towers - Zimmer Typ EXECUTIVE:
Die Zimmer EXECUTIVE befinden sich im 16. Stock des Hotels, sind klimatisiert und mit Rauchdetektoren. Zur Ausstattung gehören auch das Radio, Uhr mit dem Wecker, Safe, Minibar, Telefon mit der Datenanschluß für das Computer (Konektor RJ11). Im Zimmer befindet weiter ein Bademantel, ein Hosenbügeleisen und im Bad ein Haartrockner. Interaktiver Fernsehersystem ermöglicht das Wecken, die Kontrolle des aktuellen Stands der Hotelrechnung, Satelitstationnen und Pay TV. Nach Wunsch kann Business Centre Fax, Drucker oder Computer vermieten werden.
Für die Gäste die in Exekutive Zimmer sind bietet das Hotel besondere Vorteile. Begrüßungsobstkorb. Frühstück - Buffetform Frühere Auffahrt oder spätere Abfahrt. Minerallwasser im Zimmer. Hosenbügeleisen Bademantel Freie Eintritt ins Health & Fitness Centre Level 25 (Schwimmbad, Saune, Turnhalle). 25% Ermäßigung für die Business Centre Dienstleistungen. Vorteilhafter check out.
Hotel Corinthia Towers - Zimmer Typ EXECUTIVE CLUB:
The Executive Club Floors - 21., 22. und 23. Stock - komfort ausgestattet. Alle Zimmer sind klimatisiert und mit Rauchdetektoren ausgestattet. Zur Ausstattung gehören auch Radio, Wecker, Safe, Minibar, Telefon mit der Datenanschluß für das Computer (Konektor RJ11),RJ45 für LAN, ISDN . Im Zimmer sind weiter ein Morgenrock, Hosenbügeleisen und im Bad ein Haartrockner. Interaktives Fernsehsystem ermöglicht das Wecken, die Kontrolle des aktuellen Stands der Hotelrechnung, Satelitstationnen und Pay TV. Nach Wunsch kann Business Centre Fax, Drucker oder Computer vermieten.
Für die Gäste die in Exekutiven Zimmern sind bietet das Hotel besondere Vorteile: Check-in und check-out auf Executive Club Floor Empfang im 22. Stock. Frühere Auffahrt oder spätere Abfahrt. Begrüßungscoctail Begrussungobstkorb . Privaten Frühstück in Executive Club Lounge. Freies Eintritt ins Executive Club Lounge mit non-stop Erfrischung (Alkoholfreie Getränke, Kaffee, Tee). Club Bar - ausgewählte Sorten von alkoholischen Getränken ab 18,00 - 20,00. Tageszeitung zur Verfügung in Executive Club Lounge. Voll ausgestattet Business centrum (Computer, Internet, Kopiergerät, Fax). 25% Ermäßigung für die Dienstleistungen in Business Center. Eintritt frei ohne Registrierung inklusive ein Getränk im Casino Monaco.
Hotel Corinthia Towers - Zimmer Typ PRESIDENTAL SUITE:
Es befindet sich im 24. Stock. Es handelt sich insgesamt um 7 Räumen - 2 Schlafzimmer Twin Typ, 2 Wohnzimmer mit Zubehör, Lokal, 2 Badezimmer und Saune. Alle Zimmer sind klimatisiert und mit den Rauchdetektoren ausgestattet. Zur Ausstattung gehören auch das Radio, Uhr mit dem Wecker, Safe, Minibar, Telefon mit der Datenanschluß für das Computer (Konektor RJ11),RJ45 für LAN, ISDN . Im Zimmer sind weiter ein Morgenrock, Hosenbügeleisen und im Bad ein Haartrockner. Interaktiver Fernsehersystem ermöglicht das Wecken, die Kontrolle des aktuellen Stands der Hotelrechnung, Satelitstationnen und Pay TV. Nach Wunsch kann Business Centre Fax, Drucker oder Computer vermieten.
Corinthia Hotel Prague ist 660 m von Vysehrad entfernt.
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Vysehrad
Der Vyšehrad (deutsch: Wyschehrad oder Prager Hochburg) ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen. Er liegt südlich der Prager Innenstadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau (Vltava) erhebt. Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt. Innerhalb der Burg befindet sich auch die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.
Der Vyšehrad (deutsch: Wyschehrad oder Prager Hochburg) ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen. Er liegt südlich der Prager Innenstadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau (Vltava) erhebt. Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt. Innerhalb der Burg befindet sich auch die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.
Geschichte
Gründung und erste Blüte im 10. und 11. Jahrhundert
Der Vyšehrad wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts südlich der Prager Burg auf der gegenüberliegenden Seite der Moldau als zweite Burg der Přemysliden gegründet. Er trug wohl ursprünglich den Namen Chrasten. Nach einer alten Legende soll der Fels an der Moldau Sitz der ersten tschechischen Herrscher, vor allem der sagenhaften Fürstin Libussa (Libuše), der Stammmutter der Tschechen, gewesen sein, die hier auch in einer Vision die Gründung Prags voraussah und der Stadt große Zukunft weissagte. Aufgrund der ausgedehnten archäologischen Forschungen steht jedoch fest, dass diese Anlage etwas jünger ist als die Burg auf dem Hradschin und erst in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts besiedelt und befestigt wurde. Ab dem Ende der 980er beziehungsweise in den 990er Jahren existierte hier eine Münzstätte, und es wurden Denare verschiedener Fürsten, besonders Boleslavs II., mit der Aufschrift „VISEGRAD“, die „Hohe Burg“, geprägt.
Der Fürst und erste böhmische König Vratislav II. verlegte um 1070 seine Residenz von der Prager Burg auf den Vyšehrad, wahrscheinlich aufgrund von Machtstreitigkeiten mit seinem Bruder Bischof Jaromír. Vratislav gründete hier das Vyšehrader Kollegiatkapitel St. Peter und Paul, das sich schnell zu einem wichtigen Bildungszentrum entwickelte. Aus dem Jahr 1085 ist der Codex Wyssegradensis, das Krönungsevangeliar Vratislavs II., überliefert, das eine der ältesten bekannten romanischen Buchmalereien darstellt. Am Ende des 11. Jahrhunderts entstand neben der Kirche und den Stiftsgebäuden auch der steinerne romanische Wohnbau („Palas“) Vratislavs. Außerdem wurden die St.-Laurentius-Basilika und die St.-Martins-Rotunde errichtet.
Unter Fürst Soběslav I. (1123–40) ist noch einmal eine größere Bautätigkeit zu verzeichnen, doch kehrte der Herrscher am Ende seiner Herrschaft beziehungsweise erst sein Nachfolger Vladislav II. (1140–1172) auf die Prager Burg zurück. Nach rund 70 Jahren Regierungstätigkeit der Přemysliden verfiel die Burg zunehmend.
Fortbestand hatten dagegen die geistlichen Einrichtungen, allen voran das Kollegiatstift. Der Immunitätsbezirk des Kapitels umfasste die Kapitelkirche, Kapitelgebäude, Propstei mit der St.-Clemens-Kapelle, Dekanei mit der St.-Laurentius-Kirche, Kapitelschule und mehrere Chorherrenhöfen (Kurien).
Der Ausbau unter Karl IV. in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts
Einen erneuten Aufschwung erlebte der Berg unter Karl IV.. Grund hierfür war nicht nur die fortifikatorisch günstige Anbindung an die Befestigung der Prager Neustadt, sondern auch der von Karl immer wieder betonte Bezug auf den heiligen Wenzel und die Přemysliden. Die Burg war der letzte Sitz seiner Mutter, der Königin Elisabeth, die 1330 hier verstarb.
Im selben Zeitraum, in dem die Mauer der Neustadt aufgebaut wurde, errichtete man auch hier eine neue Befestigung mit zwei neuen Toren und 13-15 quaderförmigen Türmen mit einer Breite von sieben Metern, die einen Abstand von etwa 60 Metern zueinander hatten. Auch diese Mauer war wie die der Neustadt mit Zinnen und Wehrgang versehen. Den Hauptzugang zum Vyšehrad bildete im Osten das „Spitze Tor“ (Špička), das wie auch die anderen vier Stadttore als porta novem pinarum gestaltet, das heißt mit neun Türmchen versehen wurde. Den Zugang in die Stadt ermöglichte das Prager Tor (Pražská brána), das spätere Jerusalemer Tor (Jeruzalémská brána). Innerhalb des Mauerrings ließ Karl nach dem Ausbau der Prager Burg auch hier einen neuen Königspalast errichten und die Kollegiatstiftskirche St. Peter und Paul 1364–1369 zu einer dreischiffigen Kirche mit Seitenkapellen umbauen. Gleichfalls in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden die kleine Kirche der „Enthauptung des hl. Johannes“ (Sv. Jana Stětí) und in der Vorburg an der Nordseite die Kapitelspitalkirche der „Jungfrau Mariä Demut“ (Pokory Panny Marie) wohl als zweischiffige Hallenkirchen errichtet.
Karl IV. bemühte sich auch, die kulturelle Tradition des Vyšehrads wiederaufleben zu lassen; er unterstützte die Schulen und erneuerte den feierlichen Gottesdienst mit Kirchengesang. In der Krönungsordnung bestimmte er den Vyšehrad zum Ausgangspunkt des Krönungszuges der böhmischen Könige, den Karl IV. selbst als erster am 1. September 1347 unternahm und der von hier aus über den Viehmarkt, die Altstadt und die Karlsbrücke zum Hradschin führte.
Auf dem gleichen Weg wurden am Palmsonntag 1350 die Reichskrönungsinsignien und -heiligtümer, die nach ihrer Übergabe durch den Sohn Ludwigs des Bayern zunächst auf den Vyšehrad gebracht wurden, von Karl IV. in Begleitung des Erzbischofs und des Hofes über die Zwischenstation Viehmarkt in die Prager Burg überführt. Diesen Weg beschritt noch einmal der Trauerzug nach dem Tod Karls IV. am 29. November 1378, wobei dessen Leiche eine Nacht in der Kapitelkirche St. Peter und Paul aufgebahrt wurde.
Der Vyšehrad vom 15. Jahrhundert bis heute
Nach Karls Tod war der Vyšehrad vor allem eine Priesterstadt, in der über 100 Geistliche etwa zehn oder mehr Sakralräume betreuten. 1420 wurden Burg und Immunität durch die Hussiten erobert und dabei nahezu alle Bauten zerstört. Im 15. Jahrhundert entstand die mehrheitlich von kleinen Handwerkern bewohnte „Freistadt auf dem Berge Vyšehrad“. Mit der Gegenreformation fiel das Gelände 1620 an das Kapitel zurück und es kam zunehmend zu Differenzen mit den eingesessenen Bewohnern.
Nachdem die militärtechnisch veraltete Burganlage 1648 bei einem Angriff der Schweden schwer beschädigt worden war, wurde sie 1654–1680 zu einer Barockfestung ausgebaut. Für die gewaltigen Schanzen aus Backsteinmauerwerk und die schweren Eckbasteien, die nach Heiligen benannt sind, wurde die Bevölkerung vertrieben und Gebäude abgerissen. Die Festung wurde 1866 aufgehoben und bald darauf als sechstes Stadtviertel Prag angegliedert. 1911 wurde sie weitgehend geschleift. Sie war unter anderem der Hauptschauplatz in der Rahmennovelle Innocens (1865) des österreichischen Schriftstellers Ferdinand von Saar.
Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts und zwischen 1924 und 1935 sowie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden hier intensive archäologische Forschungen unternommen, bei der einige profane und sakrale Gebäude des romanischen und gotischen Königshofes entdeckt und sichtbar gemacht werden konnten.
1991 hatte der Ort 2052 Einwohner. Im Jahre 2001 bestand Vyšehrad aus 114 Wohnhäusern, in denen 1731 Menschen lebten.
Am nördlichen Rand der Grünfläche sind Reste der romanischen Brücke ausgegraben und sichtbar gemacht worden, die den Zugang zu dem südlich davon liegenden Burgareal bildete.











